Tesa
Kleber

Archiv für Oktober, 2014

Radikalität muss sich auszahlen!

Verfasst am 29. Oktober 2014 von Lutz

Vergangenes Wochenende zogen mehrere tausende, Parolen schwingende, rechte Gruppierungen unter dem Deckmantel „Hooligans gegen Salafisten“ (kurz HoGeSa) durch die Innenstadt Kölns. Der für Köln rabiat anmutende Karnevalsverein der ungewöhnlichen Art zog randalierend und gewaltbereit durch die Jeckenstadt um ihrem Urbedürfnis nach Gewalt Ausdruck zu verleihen. Ein Aufschrei der Medien ging durchs Land, nach diesem Chaostage ähnlichem Spektakel. Vorbildlich wurden Bullenwannen umgeworfen, Polizisten vermöbelt und die Antwort der Staatsmacht war Pfefferspray, Wasserwerfer (Die „Hools“ rochen stark nach braunem Dreck) und Schlagstockmassage. Der Verfassungsschutz ist dieser neuen Vereinigung auf die Schliche gekommen. Es handelt sich hier nicht um besorgte Fußballfans, die ihre Südkurvenränge in deutschen Stadien durch Überfremdung gefährdet sehen. Nein, es sind gewaltbereite rechte Schläger die sich hier unter dem Schafspelz des gemeinen Hooligans verstecken.

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Die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (kurz APPD) hat seit Jahren radikale Gruppen als Unterorganisationen, welche sich zum einen den Schutz der demokratisch-pogoanarchistischen Grundordnung auf die Fahne geschrieben haben, sowie die Einhaltung des deutschen Reinheitsgebots von 1516 (es handelt sich hier ausschließlich um das Brauen des goldenen Hopfensaftes, welchen wir alle so lieben!). An dieser Stelle seien nur kurz die bekanntesten erwähnt: Super-Sicherheits-Saalschutz-Securitate (kurz SSSSS, bundesweit agierend), APPD Hooligans (kurz APPD Hooligans, aktiv in Bayern – vorwiegend im fränkischen Raum) und der Militante Flüge der APPD Hessen (kurz MilF).
Beim Landesparteitag des hessischen Landesverbandes wurde, in Kooperation mit Delegierten der APPD Bayern, die weitere Radikalisierung dieser erwähnten Untergruppen beschlossen. Denn nur wer Wind säht wird Sturm ernten. Einen Sturm mit Hagelkörnern, in Form mehrerer tausend Euro durch die Bundesregierung, aus dem Haushalt des Verfassungsschutzes. Die Forderung ist klar:
WIR WOLLEN AUCH VERFASSUNGSSCHÜTZER SEIN!
UNS DIE KOHLE EUCH DEN PAPIERKRAM!CIMG2306

Bereits in der Vergangenheit gingen Vertreter der APPD Hooligans auf die Straße, um ihrem Hass – und vor allem Frust – Ausdruck zu verleihen, dass man auch endlich überwacht, ernst genommen, staatlich subventioniert und wenigstens durch eine kurze Erwähnung im Verfassungsschutzbericht als Schlägertrupp der ganz besonderen Art Anerkennung findet. Auch negative Werbung ist Werbung!
Es laufen gerade Verhandlungen innerhalb der militanten, radikalen Kräfte der APPD um eine Teilnahme an kommenden HoGeSa-Veranstaltungen zu forcieren. Vermutlich wird es der 15.11.2014 in Hamburg werden, bei dem man sich anderen radikalen linken Splittergruppen anschliessen will, um dem wunderschönen Gewalterlebnis in der Hansestadt zu fröhnen und um Polizei und HoGeSa so richtig den Tag zu vermiesen. Führender Kopf der APPD Hooligans und Unterstützer der MilF Axel S. Meint hierzu:

„Wenn die APPD nicht gewählt werden kann, können wir trotzdem anderen auf die Fresse hauen! Unsere Bedürfnisse leben wir aus wo wir nur können und wo die Partei für ihre Ideologie ausgelacht wird, können wir nur zurück lachen. Köln war der Anfang, jetzt kommt Hamburg. Der Gewalterlebnispark ist bereits real und ich will mit meinen Leuten meinen Teil dazu beitragen. Die radikale Umstrukturierung und Umgliederung der Bundesrepublik in 3-Pogo-Zonen muss nicht zwingend über den parlamentarischen Weg vollzogen werden. Zwei Drittel Heizöl und ein Drittel Benzin hatten schon immer die treffenderen Argumente!“

Pöbel trifft sich zu intensiven Wettkämpfen

Verfasst am 12. Oktober 2014 von GaulEiter

APPD Bierkistenrennen in Nürnberg entpuppt sich einmal mehr als sportliches Ereignis, das seinesgleichen sucht.

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Der Lohn der Sieger

Die wohl traditionsreichste aller Parteiveranstaltungen zog erneut Pöbel und asoziales Pack von Nah und Fern zusammen, um an der Theodor-Heuss-Brücke zu Nürnberg die Sau raus zu lassen. Die Rede ist vom härtesten sportlichen Ereignis, das sowohl das IOC als auch die nicht menschenrecht verachtende Welt kennt, dem Bierkistenrennen der APPD Nürnberg. Am 04.10.2014 wurden hier nun schon zum sexten (uhhh, hu, hu … Sex) Mal die Vertreten aller Pogo-Rassen aufs Feinste mit Spiel, Spaß, Suff und Kotze unterhalten.

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Die Trinkathleten auf der Strecke

Die pompösen Preise, die zum Teil in mühsamer Handarbeit von Lohnsklaven der SBZ gefertigt wurden, lockten schließlich fünf Teams in die Competition. Dieses Mal schwach mit lokalen Parteigrößen besetzt startete aus Nürnberg nur ein einziges Team (Team “Schenker”), wobei sich die Zusammensetzung der anderen Mannschaften auf den südlicheren Raum Bayerns (z. T. fast schon Österreich) fokussierte.

Das es sich bei diesem Wettbewerb und eine Sportart der Höchstleistungsklasse handelt, mussten die Teams lernen, die mit zu wenig sportlichem Ehrgeiz am Rennen teilnahmen. Doch am Ende des Tages hatte wohl jeder den wohlverdienten Suff intus und die Verlierer (Team “Der Tölzer Abschaum”) ertrugen die traditionelle Paddel-Strafe mit Würde, Anstand und heraushängendem Penis.  

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PADDELN! PADDELN! JEDEN TAG NUR PADDELN

Nach dem Erfolg der erstplatzierten Münchner Mannschaft vom vorangegangenen Jahr, holten beim diesjährigen Bierkistenrennen die Nürnberger den Ruhm und die Ehre zurück, indem das oben erwähnte einzige Team aus der Lebkuchenstadt die Schäfchen ins Trockene brachte. Den Siegesbierkasten hatten sie sich mit souveräner Leistung verdient.

Auch kaderformend wurde gewirkt, da erneut immense Anzahlen an Mitgliedsbeiträgen unterzeichnet wurden. Außerdem frönten die beliebten Pogolitiker der Partei der Herzen mit nicht nachlassender Begeisterung ihrem eigenen Personenkult, sodass kein Auge und kein Höschen trocken blieben.

Zusammenfassend kann man sagen:

APPD Grauer Rest
3×3 = 9,widewidewitt + B. Ullenschwein 0