Tesa
Kleber

Anarchive – Beschaffungskriminalität bei Leistungswilligen

Traurig aber wahr. Pogopolitikern kommen derzeit immer mehr unfassbare Berichte von kriminellen Leistungswilligen zu Ohren. Eigentlich nichts ungewöhnliches, wenn die Straftaten nicht begangen würden, um der Leistungslosigkeit zu entkommen. Aus purer Resignation wenden sich vor allem ausbildungslose Jugendliche der Kriminalität zu. Sie erhoffen sich dadurch nicht Stressreduktion oder Aufmerksamkeit – nein- durch diese Verzweiflungstat versuchen sie Arbeit zu bekommen. Die Gier nach Leistung und Anerkennung ist oftmals so stark in den Köpfen, dass Menschen sogar um Strafarbeiten betteln. Aber leider bekommt man Arbeit als Buße, beispielsweise Sozialstunden nur, wenn man ein kleiner Bazi ist – sprich, eine verbotene Handlung vollzieht.

Dennis (15, Bayern): „Ich habe über Wochen hinweg so auffällig wie möglich Kaugummis geklaut. Dabei mag ich die gar nicht! Es hat ewig gedauert bis ich erwischt wurde, aber endlich darf ich Sozialstunden ableisten. Ich möchte eine Reinigungsfirma aufmachen wenn ich groß bin und hier kann ich erste Erfahrungen im Putzen machen.“

Zara (17, Bayern): „Ich hänge nun schon fast ein Jahr daheim herum, weil ich keinen Ausbildungsplatz bekomme. Das halte ich nicht länger aus. Ich glaube ich überfalle bald eine Omi. Im Knast kann ich zumindest etwas sinnvolles wie z.B. Steineklopfen machen.“

Mandy (18, Thüringen): „Ich will Autobahnen bauen so weit das Auge reicht. Deshalb bin ich Neonazi geworden und verkloppe Ausländer.“

Niklas (8, BaWü): „Der Lehrerin habe ich ein Papierflugzeug mitten ins Auge geworfen, damit ich 25 mal das 10er Einmaleins abschreiben darf. Der Thomas hat das fürs Schwätzen machen dürfen und ich will nicht, dass er besser in Mathe wird als ich.“

Leistungswilliger

Leistungswilliger auf Jobsuche

 

 

So weit ist es also gekommen. Leistungswillige ziehen marodierend durch die Straßen, da sie vollkommen überfordert mit ihrer Freizeit sind. Dem Staat geht die Arbeit aus und anstatt dies als wunderbare Chance zur gesellschaftlichen Umstrukturierung zu nutzen hallt der blutrünstige Ruf nach neuen Ausbildungsplätzen durch die BRD. Nur noch die pogoanarchistische Machtübernahme kann dieses Land aus der Misere führen, ehe es in einem Meer aus Gewalt und Kriminalität untergeht. Leistungswillige Jugendliche werden durch die APPB (als bayerischer Sammelbegriff für alle pogoanarchistischen Sprengsel) in der Sichere Beschäftigungszone Arbeit in Hülle und Fülle haben, denn andere werden für sie um so mehr faulenzen! Etliche Parteimitglieder haben sich bereits bereiterklärt den ganzen Tag aufopferungsvoll herumzuhängen, rauschende Partys zu veranstalten und lange auszuschlafen um anderen die Möglichkeit zu einer nutzbringenden Beschäftigung zu geben. Für Dennis, Mandy, Niklas und Zara geht dann ein Traum in Erfüllung: sie können arbeiten, arbeiten und noch mehr arbeiten – und das bis zu 24 Stunden am Tag.

Na denn PogoProst!

 

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