Tesa
Kleber

Hamburger Senat billigt deplatzierten GEP – Seehofer empört!

Zu allererst eine kurze Zusammenfassung der Redaktion des Armen Franken zu den faktischen Geschehnissen der letzten Tage im Jahr 2013 in der Hansestadt Hamburg. Am 21.12. fand eine Demonstration von den Machern der Roten Flora und weiterer hamburger Aktivisten statt, welche bundesweit zur Demonstration „Flora bleibt“ o.a. mobilisierten.
Die Demonstration wurde nach wenigen Metern von der Staatsmacht gestoppt und es kam ab diesem Zeitpunkt an zu etlichen Auseinandersetzungen und gewalttätigen Angriffen von Seiten der Polizei. Die Hansestadt erzitterte beim Anblick der durch die Polizei, aus mehreren Bundesländern angereisten, gewaltgeilen Ausraster gegen die bürgerliche Bevölkerung. Die Augenzeugen Gabel, Pommes und Ketchup waren live dabei und benennen die Gewaltexzesse an diesen Tagen wie folgt:

gefahrengebiet-hamburg-2014

GEP in Hamburg

Gabel: „Alter das war Krieg! Ich hab gehört, dass die sogar den international bekannten Graffitikünstler Acab (gesprochen Atschab) so richtig kräftig die Schwarzmalerfinger zertrümmert haben, bevor sie ihn abtransportierten!“
Ketchup: „Wirklich heftig. So hatte ich mir mein Hamburgwochenende nicht vorgestellt, ich dachte an Astra und Gras. Aber sicherlich nicht an blutige Nasen und eine Verhaftung.“
Pommes: „Ich hab gar nicht so schnell schauen können da war ich schon im Partybus, Party im ‚Onkel Otto‘ wäre mir aber lieber gewesen.Einige Tage nach der ausufernden Gewaltdemo soll es laut Polizeiangaben durch 20-30 Menschen die dem schwarzen Block zuzuordnen sind, einen Angriff auf die Davidwache an der Reeperbahn gegeben haben. Diese Nachricht, welche von der Hamburger Polizei an die Medienvertreter weitergeleitet wurde, musste mittlerweile dementiert und zurückgenommen werden. Nach unserem Wissenstands waren die vermeintlichen Angreifer nicht etwa Autonome, sondern Polizisten des bayerischen USK. Diese wollten sich an einem armen Streifenpolizisten und dessen Kollegen sowie ihrem uniformierten PKW rächen, da einer der beiden ihnen vor der Demo um die Rote Flora geraten hat, den Abstecher in die Hermannstraße doch lieber auf den Abend zu verschieben. Seine Mutter hätte nämlich immer gesagt: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“, offensichtlich zu viel verlangte Contenance von den bayrischen Schlägerlustmolchen des USK.

Bereits im Sommer 2013 riefen Polizei und Hamburger Senat den Park hinter der Roten Flora zum sogenannten „ Gefahrengepiet“ (sic!) aus. Die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für das Staatsorgan zu sehende Ausrufung des Parks zum „Gefahrengepiet“ (sic!) wurden nach der Gewaltdemo auf komplette Stadtteile Hamburgs ausgeweitet, auf unbestimmte Zeit. Horst Seehofer muss sich daraufhin vermutlich gedacht haben: „Kruzifix no a mal nei! Die sozialdemogradischen Saupreißen klau‘n mir mei Ideen für Bayern!“ „

Wem es noch immer nicht aufgefallen ist, der sollte sich das Wort „Gefahrengepiet“ (sic!) nochmal genau ansehen. GEfahrengePiet kurz GEP. Niemand geringeres wie das „Geheime diktatorische Notstandskomitee“  (kurz GDNK) der APPD hat es, durch weitreichende Kontakte in den Hamburger Senat und in den Riegen der Polizeichefs, geschafft den bundesweit zweiten Gewalterlebnispark zu errichten. Ersterer ist der GEP in Wunsiedel, Kenner erinnern sich an die großartige Grundsteinlegung und die fliegenden Affen am Horizont.

Zurecht kommt nun die Frage auf, wieso das GDNK es veranlasste die Schanze und den Kiez zum GEP zu erklären. Hierzu befragten wir einen APPD-Sympathisanten der „Kritischen Polizisten“ Werner F., dieser erklärte unserer Redaktion:

„Der Auftrag des Senats und der obersten Polizeileitung und somit von der im Unter-/Hintergrund agierenden APPD, hier vertreten durch das GDNK, waren klipp und klar. Gewalterlebnispark errichten unter der Tarnung des sogenannten „Gefahrengepiets“ (sic!). Jedoch war nie geplant die Szeneviertel zum GEP zu erklären, hier war der Plan ganz klar eine Asoziale Parasiten Zone (kurz APZ) zu errichten. Blöderweise haben meine Kollegen der Polizei nur schwarz gesehen als sie die Massen an Demonstranten zu Gesicht bekamen. Aufgeschnupft mit illegalen Substanzen aus diversen Asservatenkammern konnten sie nicht anders. Sie waren außer Kontrolle, den GEP schon vor Augen und sie wollten prügeln. Das taten sie dann auch. Sie beschlossen in Eigenregie, dass sie sofort kurz nach dem Start des Demozuges auf die Teilnehmer eindreschen müssen. Sie hatten Jahre darauf gewartet endlich in den GEP zu dürfen, nun hatten sie ihn. Leider in den falschen Stadtteilen Hamburgs.“

Wir sehen also: Nur durch nicht ausgelastete gewalttätige Polizeibeamte wurde in Hamburg ein GEP errichtet, welcher eigentlich in anderen Stadtteilen hätte abgesteckt werden sollen. Nun ist es am Senat, die Grenzen des „Gefahrengepiets“ (sic!) so an die Pläne der APPD anzugleichen, wie eigentlich geplant, damit APZ wieder APZ sein kann.

Kiez und Schanze bleiben asozial. Gewalttäter raus aus der APZ .

 

Kommentar schreiben: