Tesa
Kleber

SAUFEN ALS SYMBOL FÜR DIE LEGALISIERUNG ALLER DROGEN IN DEUTSCHLAND (das Bierkastenrennen 2015)

„Lieber Pöbel, herzlich willkommen zu dem siebten alljährlichen Bierkastenrennen der Krebszelle Nürnberg“, mit diesen feierlichen Worten empfing GaulEiter Holle sämtliche Kamernossen, APPD Sympathisanten und schaulustige sonstige Zuschauer auf dem Bierkastenrennen am 04.07.2015 auf dem Wiesengrund in Nürnberg.

Es sollte mal wieder das härteste Sportereignis der Welt werden, weswegen die asoziale Regierungselite bereits Monate zuvor Ideen entwickelte, wie sie das Rennen noch besser gestalten könnte. „Es sollte für unsere von der Tugend der Faulheit berührten Zuschauern besser beobachtbar, für unsere strengen Posten leichter kontrollierbar und für unsere Topathleten schwerer zu bewältigen sein!“, so Kassenwart und Quizmaster Lutz (bekannt aus Funk und Fernsehen) über den Aufbau und die Organisation des Rennens. 11214228_836043709764920_3588611307371693307_nFür die Zuschauer angenehmer war, dass die Strecke so kurz gehalten wurde und somit die Teams durchgehend sichtbar waren. Für die Rennleitung und die Streckenposten wurden die Spiele in einem sicheren Abstand abgehalten, in dem sie sich zwar nicht im Wege standen, aber trotzdem für eventuelle Fragen oder kurze Pinkelpausen immer in der Nähe der Rennleitung waren. Für die Athleten bequatschte der Landesvater Nille Hangoverson höchstpersönlich die Göttin Pogoanarchia, um ja auch richtig heißes Wetter zu haben. Außerdem mussten die Teams mit zusätzlichem Ballast von 2 Liter unverarbeitetem Brauwasser antreten, da der Rekordsieger und zweite Vorstand LungeR sich beschwert hatte: „Wir rühmen uns damit das weltweit härteste Sportereignis aller Zeiten zu führen und beim „Worlds Strongest Man“ werfen sie teilweise mit schwereren Gewichten. Jetzt ist die Konkurrenz aber ein für alle Mal ausgeschaltet.“ Und tatsächlich haben mehrere Teams nach der Verlesung der Regeln und der Bekanntgabe der Strecke erkennen müssen, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen sein würden und traten gar nicht erst an, aus Angst am Schluss gepaddelt zu werden. Die Pfeifen!

Trotz alledem gab es leider zwei unglückliche Teams, die den hohen Anforderungen nicht standhielten und vor dem Zieleinlauf bereits aufgaben. Doch sieben von neun Teams schafften es in das Ziel. Es wurde gekotzt, es wurde gesoffen, es wurde ausgiebig gefeiert. Und, wie auch an der Osterbiersuche gab es erfreulichen Besuch vom Partnerverein „Cannabis Social Club“, die wieder der APPD bei der Drogenpolitik unter die Arme griffen und fleißig den Antrag auf das Volksbegehren Cannabis in Bayern zu Legalisieren unterschreiben ließen. Natürlich wurden auch diese Hanfaktivisten ordentlich mir Bier abgefüllt.

Spiele gab es dieses Jahr auf dem Bierkastenrennen:
Schubkarrenrennen, Bullenschubsen, Bierlauf, Schlammsuche, Tamponspiel, APPD-Quiz

Nach diesen harten Strapazen ermittelte die Rennleitung anhand komplizierter mathematischer Plusrechnungen, das Team „Die libertären Hedonisten Mittelfranken!“ als Siegerteam. Diese gewannen:

Einen Siegerkasten, für jedes Teammitglied ein Pokal, den Verlierer paddeln

Der Siegeskasten wurde auch mit Rekordgeschwindigkeit geleert, indem das Team ihn fallen und zu Bruch gehen ließ. Es war wieder ein gelungenes Fest und wir rufen ganz Deutschland dazu auf nächstes Jahr wieder bei unserem Rennen zu sein.

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