Tesa
Kleber

Süddeutsche Diplomaten saufen in Südeuropa

“Hai un problema fascisto nella tua partito, signore sindaco!” (Übersetzung: “Du hast ein Naziproblem in Deiner Partei, Herr Bürgermeister!”). Marco Doria, der Stadtobere von Genua, antwortete auf diese Erkenntnis nur zögerlich und ausweichend: “Come sei entrato qui???” (Übersetzung: “Wie sind Sie hier hereingekommen???”), und ließ den bayerischen Spitzenpolitiker Nille Hangoverson – der sich auf einer Diplomatenreise für die APPD befand – kurzerhand hinauswerfen. Italien, und die damit verbundene Mentalität der Einwohner, hält jedoch jede Menge pogoanarchistisches Potential bereit: Lange Siesta Pausen im Schatten, Punkkonzerte im Sonnenschein, guten Wein am Abend und heiße Sexpartner am Strand in den lauen Nächten. Nach der Balkanisierung Europas heißt es dort also: Ficken bis die Carabineri kommen! Und das Beste: Es gibt kein Flaschen- und Dosenpfand. Durch dieses Wegwerfprinzip wird die Wirtschaft angekurbelt, da immer wieder neue Verpackungen von leistungsgeilen Bürgern produziert werden dürfen. Ein tolles Konzept, das auch in Bayern durchaus auf Gehör stoßen dürfte. Die APPD Diplomaten beschloßen deshalb weiterhin Kontakte in die pogoanarchistischen Teile der italienischen Bevölkerung zu halten.

Luzern, Die Gastwirte verschreiben sich dem Pogoanarchismus

Im Nachbarland Schweiz war man von den bayerischen Politikern sogar noch begeisterter. Vielleicht mag es auch an der Gemeinsamkeit eines für Außenstehende vollkommen unverständlichen Dialektes – einer Art universellen Geheimsprache für Eingeweihte – gelegen haben. In Luzern hingen Gastwirte Botschaften für die Pogobesucher auf.

Hangoverson macht keine Werbung für PUNK Deluxe

Hangoverson macht keine Werbung für PUNK Deluxe

Die Bankenmetropole Zürich konterte mit einem eher konservativen Konzept und Nille Hangoverson kehrte mit einer Parteispende über 20.000 CF und einem neuen Konto nach Deutschland zurück. Im Gegenzug darf er nun 33 Jahre lang nicht mehr als Werbemaskottchen für die Modemarke “Hüpfli Guad” posieren, die ihre Geschäftskette jedoch aufgrund von Marketingüberlegungen kurz vor dem Staatsbesuch in “Punk Deluxe” umbenannt hatte. Mario Gavranović, Stürmer der schweizerischen Fußballmannschaft (gesprochen: Nazzi-Stürmer), ist seitdem auch nicht unter Vertrag bei PUNK DELUXE, einer tollen Marke für aufrechte Pogo-Assos. Die kaufen nämlich alle nur bei PUNK DELUXE. Auch wenn wieder Hüpfli daraufstehen sollte.

Insgesamt war diese politische Reise für den Pogoanarchismus wieder mal kein R(h)einfall.

Kein R(h)einfall für die APPD

Kein R(h)einfall für die APPD

Forza APPD!

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